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Arbeitsschutz News

Reform des Mutterschutzgesetzes beschlossen - 30.03.2017
BfbA Push-News - 04.01.2017
Novelle der Arbeitsstättenverordnung ArbStättV - 03.01.2017
Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung - 02.01.2017
AMR 2.1 - Geänderte Fristen für die Veranlassung / das Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge - 30.12.2016
  • BfbA Push-News

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  • Reform Mutterschutzgesetz

    Die Reform des Mutterschutzgesetzes ist beschlossen

    Bitte aktualisieren Sie Ihre aushangpflichtigen Gesetze im Unternehmen!

    Link zum Artikel ZEIT Online
  • Novelle der Arbeitsstättenverordnung

    Die novellierte Arbeitsstättenverordnung ist seit dem 03. Dezember 2016 in Kraft getreten.

    Was hat sich geändert?

    Neu geregelt: Geändert: Erweitert:
    Unterweisung der Beschäftigten Maßnahmen gegen Absturz Gefährdungsbeurteilung
    Integration der Bildschirmarbeitsplatzverordnung Anforderungen der Sichtverbindung nach außen Regelungen zu Telearbeitsplätzen
    Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen barrierefreie Gestaltung Ordnungswidrigkeiten
    Übergangsfristen Begriffsbestimmungen

    Telearbeitsplätze

    Aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt und der Forderung nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden klare Regelungen für Telearbeitsplätze in die Arbeitsstättenverordnung aufgenommen. Damit werden rechtliche Unklarheiten in der Praxis beseitigt. Telearbeitsplätze sind vom Arbeitgeber für einen festgelegten Zeitraum eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten. Telearbeit erfordert klare Rahmenbedingungen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten. Grundlage ist eine Vereinbarung mit dem Beschäftigten über die Einrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes im Privatbereich, über die Arbeitszeit und die Arbeitsbedingungen/Arbeitsplatzgestaltung. Mit der Regelung wird gleichzeitig klargestellt, dass beruflich bedingte "mobile Arbeit", z.B. das gelegentliche Arbeiten mit dem Laptop in der Freizeit oder das ortsungebundene Arbeiten, wie unterwegs im Zug, nicht vom Anwendungsbereich der ArbStättV erfasst wird. Dieses Beispiel war in den Medien immer wieder fälschlicherweise als "Telearbeit" und als übertriebene Bürokratie dargestellt worden.

    Arbeitsschutz-Unterweisung

    Durch die Arbeitsschutz-Unterweisung werden die Beschäftigten in die Lage versetzt und aktiv dazu angehalten, sich bei der Arbeit und in Notsituationen sicherheitsgerecht zu verhalten. Die Pflicht zu einer solchen Unterweisung bestand bereits bisher. Jedoch fehlten die entsprechenden Hinweise, über welche Gefährdungen die Beschäftigten unterwiesen werden müssen (z.B. Brandschutzmaßnahmen, Erste Hilfe, Fluchtwege und Notausgänge). Die Änderung ist also eine praxisgerechte Konkretisierung für Arbeitgeber, damit diese einer jetzt schon bestehenden gesetzlichen Verpflichtung besser nachkommen können.

    Umgang mit psychische Belastungen

    Künftig müssen auch psychische Belastungen bei der Beurteilung der Gefährdungen (Gefährdungsbeurteilung) berücksichtigt werden. Dies wird grundsätzlich bereits mit dem Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben. Für Arbeitsstätten wird dies jetzt konkretisiert und betrifft z.B. Belastungen und Beeinträchtigungen der Beschäftigten durch störende Geräusche oder Lärm, ungeeignete Beleuchtung oder ergonomische Mängel am Arbeitsplatz.

    Sichtverbindung aus Arbeitsräumen nach außen

    Die Regelung der Sichtverbindung nach außen gilt für dauerhaft eingerichtete Arbeitsplätze und für sonstige große Sozialräume; sie gilt nicht für jede Art von Sanitärräumen. Die Regelung stellt klare und einheitliche Anforderungen, wie möglichst ausreichend Tageslicht und eine Sichtverbindung aus Arbeitsräumen nach außen gewährleistet werden können. Lassen die baulichen oder betrieblichen Gegebenheiten eine Sichtverbindung nach außen nicht zu, z.B. in Bereichen von Flughäfen, Bahnhöfen, Sportstadien oder Einkaufszentren, kann von einer Sichtverbindung nach außen abgesehen werden. Die Regelung zur Sichtverbindung nach außen war bereits von 1975 bis 2004 Teil der Arbeitsstättenverordnung. Neu ist in der Arbeitsstättenverordnung die eindeutige Auflistung von Ausnahmen, die Missverständnisse und Unklarheiten vermeidet und die besondere Erfordernisse in der Praxis im Blick hat.

    Text Quelle: BMAS 02/11/16
    Link zur novellierten Arbeitsstättenverordnung
  • Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung

    Kommen Sie jetzt Ihrer Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung in Ihrem Unternehmen nach!

    Arbeitsbedingte Psychische Belastung

    Ungünstig gestaltete, arbeitsbedingte psychische Belastungsfaktoren (Einwirkungen) können Fehlbeanspruchungsfolgen (Stress, Ermüdungszustände, Sättigung, Monotonie etc.) hervorrufen. Diese fördern Risikoverhalten, Improvisation, Hilflosigkeit und Unachtsamkeit, was die Sicherheit der Beschäftigten gefährdet. Wirken diese Faktoren dauerhaft ein, wird die Gesundheit wahrscheinlich beeinträchtigt. Die Fachinformationen 0052-0054 der BGHM unterstützen Sie dabei, die Pflichten aus dem Arbeitsschutzgesetz und der DGUV Vorschrift 1 umzusetzen. Außerdem ermöglichen sie es, die arbeitsbedingte psychische Belastung in die Beurteilung der Arbeitsbedingungen zu integrieren. Die Stärkung einer gesunden und sicheren Organisationskultur erfordert jedoch ein Vorgehen - über die Gefährdungsbeurteilung hinaus.

    Die Informationen und Arbeitshilfen der BGHM gelten "branchenübergreifend".

    Nutzen Sie die nachfolgenden Arbeitshilfen auch für Ihr Unternehmen und kommen Sie damit Ihrer gesetzlichen Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung nach.

    Teil I – Handlungshilfe zur Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung mit Checklisten

    Teil 1 PDF-Dokument aufrufen

    Teil II – Beispiele zur Arbeitsgestaltung

    Teil 2 PDF-Dokument aufrufen

    Teil III – Wirksame Maßnahmen im Workshop entwickeln

    Teil 3 PDF-Dokument aufrufen

    Quelle: BGHM 2017
  • AMR 2.1 - Geänderte Fristen

    Geänderte Fristen für die Veranlassung / das Angebot der arbeitsmedizinischen Vorsorge

    Informieren Sie sich jetzt über die aktuellen Änderungen der Arbeitsmedizinischen Regel 2.1 (AMR 2.1).

    Link zur AMR 2.1